PRESSEMITTEILUNG

 

Tierqual für Luxus - nein Danke! Tierschutzverein fordert Verbot der Pelztierhaltung


"Pelztierhaltung ist brutale Tierquälerei", bringt der Vorsitzende des Tierschutzvereins Starnberg u.U. e.V., Holger Kapra, auf den Punkt, was davon zu halten ist, dass auch in Deutschland Tausende Nerze, Füchse und Chinchillas in so genannten Pelzfarmen elendiglich dahinvegetieren. Zur Erläuterung ergänzt er: "Angefangen von der Haltung von bewegungsaktiven Wildtieren in kleinen Drahtgitterkäfigen, über die Fütterung mit einem Brei aus Schlacht- und Fischabfällen bis hin zur Tötung durch Vergasen oder Ersticken stellt die Haltung von Pelztieren einen ständigen, eklatanten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar." Daher wäre es aus seiner Sicht nur konsequent, wenn nach dem Verbot der Käfighaltung von Legehennen jetzt die Haltung von Pelztieren in Deutschland verboten wird.

Während einige große Warenhauskonzerne inzwischen beschlossen haben, nicht länger Kleidungsstücke aus Pelz oder Accessoires mit Pelzbesatz zu verkaufen, versucht die Pelzindustrie die Attraktivität von Pelzen zu steigern. Sie bringt modisch geschnittene Kleidungsstücke aus Pelz oder mit Pelzbesatz auf den Markt, bunt eingefärbt, um sie für eine junge Käuferschicht interessant zu machen. "Davon soll sich niemand blenden lassen" appelliert Holger Kapra. "Für jeden Pelzkragen und für jeden Pelzbesatz an Stiefeln wurden Tiere gequält und getötet. Auch wenn die rote Einfärbung allzu leicht vergessen lässt, dass hierfür ein Kaninchen oder vielleicht sogar eine Katze ihr Leben lassen musste."

Es darf nicht sein, dass Tiere für einen überflüssigen Artikel wie Pelze in tierquälerischer Form gehalten und getötet werden", erklärt Kapra. Daher fordert er die Verbraucher zum Boykott aller Artikel aus Pelz oder mit Pelzbesatz auf. An die Bundesregierung geht sein Appell, umgehend artgerechte Bedingungen für die Haltung der Wildtiere vorzuschreiben, die für die Pelzindustrie gezüchtet werden.
Denn: "Dies käme einem Haltungsverbot von Pelztieren gleich, da es sich hierbei um nicht domestizierte Tiere handelt", erläutert der 1. Vorsitzende.